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Speichertechnik

Heizen – Die richtige Speichertechnik ist ausschlaggebend


Wenn es um das allgemeine Thema Speichertechnik geht, ist meistens ein Warmwasserspeicher gemeint. Das warme Wasser wird für den alltäglichen Gebrauch verwendet und benötigt. Der geeignete Warmwasserspeicher trägt entscheidend zum Komfort aller Bewohner bei. Gleichzeitig können Sie bei den Energiekosten maßgeblich sparen, wenn der Warmwasserspeicher korrekt ausgewählt und richtig angeschlossen wird.

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Warmes Wasser in Ihrem zu Hause

Grundsätzlich können Sie sich ein Leben ohne warmes Wasser sicherlich gar nicht vorstellen. Das warme Wasser benötigen Sie zum Beispiel in folgenden Situationen:

• Als Heizwasser
• zum Kochen
• zum Baden
• zum Duschen

Die jährlichen Energiekosten, die hinein fließen, sollten Sie nicht unterschätzen. Für die Erwärmung von Wasser ist viel Energie nötig. Grundsätzlich müssen Sie das ganze Jahr lang Wasser erwärmen, es muss immer in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Selbstverständlich ist auch die gewünschte und richtige Temperatur dabei ausschlaggebend. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich mit dem Thema Speichertechnik  und Warmwasserspeicher auseinandersetzen und sich früh genug Gedanken machen. So wissen Sie, welche Alternative für Sie die beste ist.

Der tägliche Bedarf an Warmwasser

Durchschnittlich können Sie von Werten zwischen 25 und 50 l Warmwasser ausgehen, die jeden Tag benötigt werden und pro Person angenommen werden können. Jährlich bedeuten das pro Person zwischen 9.000 bis 18.000  l Wasser. Wenn Sie zu viert im Haushalt wohnen, sind das insgesamt zwischen 36.000 bis 72.000 l warmes Wasser. Diese riesige Menge sollten Sie nicht unterschätzen. Gerne können Sie damit vergleichen, dass Sie jährlich zwischen 600 bis 1.000 l Wasser trinken sollten. Daher ist der Warmwasserbedarf enorm und beträgt in manchen Fällen tatsächlich fast das 20 fache des Bedarfs an Trinkwasser von jedem einzelnen Menschen.

Ein Durchlauferhitzer oder ein Boiler ist eine sehr einfache und beliebte Methode, damit das warme Wasser aufbereitet werden kann. Das bedeutet, dass das Wasser direkt vor dem Verbrauch erhitzt wird und sich somit die Wege kurz halten. Genauso vorteilhaft ist auch der geringe Platzbedarf dieser beiden Methoden. Ähnlich sieht es mit der Hygiene aus, denn wo Wasser gespeichert wird, besteht immer das Risiko an Legionellen. Die Kosten für die Warmwasseraufbereitung steigen also je nach Anzahl der Personen im Haushalt. Wenn Sie das warme Wasser mit Strom erzeugen, hängen diese Kosten direkt mit den Energiepreisen zusammen. Etwas anders sieht die Situation zum Beispiel bei der Variante mit Gas aus. Auf jeden Fall macht es Sinn, unterschiedliche Rechnungen und kalkulieren anzustellen. Auch Holz bietet sich ideal als Alternative zur Erwärmung des Wassers an. Wenn Sie das warme Wasser mit Strom erzeugen, dürfen Sie mit Ausgaben und Kosten zwischen 800 bis 950  Euro jährlich rechnen. Mit anderen Brennstoffen kommen Sie garantiert günstiger weg.

Warmwasseraufbereitung mit der Heizung

Mit dieser Situation des Warmwassers und der Heizung sind Sie ganz besonders stark konfrontiert, wenn Sie ein Haus bauen möchten. Sie können das warme Wasser nämlich auch über Ihre Zentralheizung bereiten. Die Heizleistung hängt direkt mit dem Speicher zusammen, ohne Speicher ist es immer sehr schwierig. Wenn Sie mit einer Sanierung oder mit einem Neubau liebäugeln, dürfen Sie deshalb den Weg einer energieeffizienten Warmwasserbereitung einschlagen. Im Bereich für Warmwasserspeicher hat es in den letzten Jahren viele Neuerungen gegeben. Das Schlagwort dazu lautet regenerative Energien, sowie Warmwasserwärmepumpen und Solarthermie. Wenn Sie eine perfekte Kombination wählen, können Sie das gesamte Haus mit warmen Wasser versorgen. Zusätzlich genießen Sie noch die Förderungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel über die KFW Bank.

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Funktionsweisen und Heizungsspeichertypen

Auch der Warmwasserspeicher zählt zu den so genannten Wärmespeichern. Grundsätzlich gibt es die Unterteilung in Zeitdauer oder nach dem Arbeitsprinzip. Es gibt folgende Varianten:

Latente Speicherung der Wärme

Bei dieser Variante wird die Zufuhr der die Energie in ihren Aggregatzustand entsprechend umgewandelt, wie zum Beispiel von flüssig nach fest.

Thermodynamische Speicherung der Wärme

Bei diesem System kommt die so genannte reversible Nutzung mit dem jeweiligen System zum Zuge. Die Reaktion unter Energiezufuhr ist ausschlaggebend. Ein gutes Beispiel dafür ist Dampf.

Sensible Speicherung der Wärme

Bei diesem Modell ist die Wärme fühlbar, es wird mit flüssigen oder festen Speichermedien gearbeitet. Das können beispielsweise Baustoffe, Wasser oder Erdreich sein. Die Temperatur des Speichermediums verändert sich, wenn Energie entnommen oder hinzugefügt wird.

Was für Sie als Wohnungsbesitzer oder Hausbesitzer vor allem relevant ist, ist die zeitliche Dauer der Wärmespeicherung, denn diese ist für die Art des Wärmespeichers ausschlaggebend – auch die Heizungsanlage muss damit zusammenstimmen. Deshalb wird auch nach der Zeitdauer unterschieden.

Kurzzeitspeicher oder Pufferspeicher

Ein so genannter Kurzzeitspeicher oder Pufferspeicher kann die Heizenergie, welche kurzfristig benötigt wird direkt im Kessel puffern. Bei Bedarf wird die Heizenergie direkt zur Verfügung gestellt. Der Pufferspeicher wird zum Beispiel über die Solaranlage, den klassischen Heizkessel oder die Wärmepumpe betrieben. Innen befindet sich Heizungswasser. Somit ist der so genannte Kurzzeitspeicher oder Pufferspeicher sehr vielseitig einsetzbar und kann ideal mit unterschiedlichen Quellen für die Wärme kombiniert werden, wie zum Beispiel Solar oder Gas. Diese Variante eignet sich aber auch für eine Trinkwasserstation. Grundsätzlich liefert ein solcher Pufferspeicher alleine aber kein Brauchwasser für den Haushalt.

Gerne darf es auch die besondere Variante sein, wenn Sie sich für einen Schichtladespeicher entscheiden. Dabei profitieren Sie von einem ausgeklügelten Schichtsystem. Ein normaler Speicher mischt das kalte und heiße Wasser gleichmäßig durch. Folglich können Sie von einem normalen Pufferspeicher nur heißes Wasser entnehmen, wenn dieser voll ist. Etwas anders sieht die Situation aber bei einem so genannten Schichtladespeicher aus. Dieser funktioniert mit einem Temperaturschichtsystem. Das ermöglicht es Ihnen, von oben immer heißes Wasser zu beziehen, auch wenn der Speicher nicht komplett voll ist.

Solarspeicher

Wer eine Solarthermieanlage besitzt, nutzt unterschiedliche Speicherlösungen. Die jeweilige Sonnenenergie und das gesamte System sind konkret auf den Heizungsbedarf abgestimmt. Sie sollten aber wissen, dass Solarenergie und die Solaranlage selbst nur tagsüber genutzt werden können. Umso wichtiger ist es, einen effizienten Speicher für die gewonnene Wärmeenergie zur Verfügung zu stellen. Damit können maximale Wärmeverluste vermieden werden. Auch dann, wenn kein Sonnenschein gegeben ist, bleibt die gewonnene Wärmeenergie somit gespeichert.

Warmwasserspeicher

Wenn Sie in Ihrer Wohnung oder in Ihrem zu Hause warmes Wasser benötigen, erhalten Sie die gewünschte Menge über den Brauchwarmwasserspeicher jederzeit und unmittelbar. Dieser Speicher ist mit Trinkwasser gefüllt. Das Wasser wird durch die so genannte Rohrschlange durch das Heizwasser geleitet und entsprechend aufgeheizt. Es gibt auch  Doppelregister-Speicher. Im unteren Teil befindet sich die Solaranlage, im oberen wird das Heizwasser beheizt. Eine gute Isolation ist für einen solchen Warmwasserspeicher ausschlaggebend, so hält sich die Temperatur sogar mehrere Tage lang.

Auch hier haben Sie eine weitere Möglichkeit, um sich für einen Kombispeicher zu entscheiden. Dieser besteht aus einer Kombination aus Warmwasserspeicher und Pufferspeicher. In einem einzelnen Tank werden warmes Leitungswasser und Brauchwasser gespeichert. Bei Bedarf wird das Wasser abgegeben. Grundsätzlich dürfen Sie das Heizungswasser aber nicht mit dem Trinkwasser mischen. Das ist auch der Grund, weshalb ein Kombispeicher zwei unterschiedliche und getrennte Kreisläufe bietet. Sie genießen den Vorteil, sich damit sehr viel Platz zu sparen. Ansonsten würden Sie zwei getrennte Speicher benötigen.

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Langzeitspeicher

Die Energie und die Wärme kann auch über längere Zeit gespeichert werden. Dafür werden spezielle Anlagen errichtet. Somit wird das Grundwasser, bzw. das Erdreich genutzt, damit die Wärmeenergie abgerufen oder gespeichert werden kann. Ein typisches Beispiel ist ein Wasserspeicherkraftwerk. Dieses wird als saisonaler Speicher genutzt. Die meisten Häuser und Wohnungen nutzen allerdings die herkömmlichen Warmwasserspeicher und Pufferspeicher für den durchschnittlichen Bedarf.

Stromspeicher

Wenn Sie sich für eine Photovoltaikanlage interessieren, kann diese bei Sonnenschein laufend Strom produzieren. Wenn dieser Strom aber nicht konsumiert und verbraucht wird, können Sie diesen in das Stromnetz einsparen. Ansonsten können Sie den Batteriespeicher nutzen, um die überschüssige Energie darin zu speichern. Somit können Sie die Infrarotheizung oder Wärmepumpe über den Stromspeicher betreiben, wenn die Sonne untergeht.
 

Pufferspeicheranschlüsse

In der Regel sollten Sie keine Probleme mit dem Anschluss am Pufferspeicher haben, die Belegung ist relativ simpel. Durch die möglichst vorteilhafte Schichtung der Temperatur befinden sich die Anschlüsse für die Entnahme des Vorlaufs am höchsten oben liegenden Punkt. Ganz unten befindet sich der Anschluss für den Rücklauf. Im oberen Anschlussbereich befindet sich die Vorlaufeinspeisung. Im unteren Anschlussbereich erfolgt die Rücklaufeinspeisung. Eine getrennte Einspeisung in unterschiedlichen Höhenlagen ist denkbar, wenn zum Beispiel mehrere Verbraucher für unterschiedlich temperierte Anschlüsse vorhanden sind.

Speicherkapazität maximal mit passender Regelungstechnik nutzen

Was die Speicherkapazität betrifft, so ist die eingebaute Regelungstechnik ausschlaggebend für einen problemlosen Ablauf. Deshalb muss die Temperatur möglichst genau erfasst werden. Für die Temperaturerfassung werden entweder Fühlerklemmleisten oder Tauchhülsen verwendet. Diese werden oben, in der Mitte und unten angebracht. Das Ziel ist eine automatische Regelung und Messung des Pufferspeichers. Dafür werden unterschiedliche Lösungen seitens der Hersteller geboten. Ein Beispiel dafür ist die integrierte Differenz-Temperaturregelung für ein Umschaltventil.

Ein Membranausdehnungsgefäß dient der zusätzlichen Sicherheit aufgrund des Ausdehnungsvolumens. Nur dann, wenn der Speicher abgesperrt werden kann, wird ein Sicherheitsventil benötigt. Bei einer Solaranlage ist das beispielsweise der Fall. Ein Sicherheitstemperaturwächter ist nötig, wenn über die Solaranlage Wärme eingespeist wird. Der Betrieb der Solarpumpe kann entsprechend unterbrochen werden, damit sich der Speicher nicht über die Absicherungstemperatur hinaus erhitzt.

Worauf sollte ich beim Kauf eines Pufferspeichers achten?

Wenn Sie sich einen Pufferspeicher kaufen wollen, sollten Sie vor allem auf die Dämmung achten. Eine hochwertige Dämmung bedeutet beispielsweise:

• Qualitätsdämmstoff
• Polyestervliesauflage
• siphonierte Speicheranschlüsse 
• außergewöhnlich gute Boden- und Deckeldämmung 
• Kunststofffüße

Am besten greifen Sie zu einem Pufferspeicher mit einer integrierten Frischwasserstation für die Hygiene. Achten Sie darauf, dass der Pufferspeicher möglichst lange die Wärme puffern kann. Das Entladesystem sollte schichtweise funktionieren, um Kosten und Energie zu sparen. Grundsätzlich sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der Pufferspeicher auch in Ihr Haus passt. Je nachdem, kann die Dämmung nämlich äußerst voluminös sein. Manche Varianten lassen sich für den Transport und die Installation abnehmen. Was das Speichervolumen und die Größe betrifft, sollten Sie eher zu den größeren passenden Modellen tendieren. Das Volumen des Speichers steigt im Quadrat zum Durchmesser an.

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