Produktdetails über "LEDA Komplettstation KS04 1004-00678 und ZAE zentrale Anschlusseinheit 1004-00764"
Leda Komplettstation KS04 1004-00678
Artikelbeschreibung:
LEDATHERM Komplettstation ist ein Steuerungssystem zur Einbindung einer wassergeführten Feuerstätte in ein Heizungssystem, das automatisch alle Messgrößen erfasst und intelligent ausgewertet werden. Ein integrierter
Mischer in Verbindung mit einer stufenlos geregelten Hocheffizienz-Umwälzpumpe sorgt mit einer optimiert arbeitenden Rücklaufanhebung jederzeit für den bestmöglichen Wärmeertrag aus der wasserführenden Feuerstätte.
KS04 Pluspunkte auf einen Blick:
- energiesparende Hocheffi zienzpumpe
- anschlussfertig montiert
- komplett
- kombinierbar mit der LEDATRONIC 3
Das Set! - Komplett.
Beinhaltet die notwendigen Komponenten und Armaturen, die zur Einbindung einer wassergeführten Feuerstätte in ein Heizungssystem erforderlich sind:
- stufenlos geregelte Hocheffi zienz-Umwälzpumpe, die für die Zirkulation des Wasserkreislaufs zwischen Wärmetauscher und Pufferspeicher verantwortlich ist und in Abhängigkeit der Kesseltemperatur reagiert, um höchste Leistungsausbeute zu erreichen (inkl. Schutzfunktion gegen Festsetzen der Pumpe).
- Thermomischer für die Rücklaufanhebung mit 3-Wege-Mischventil, das ein schnelles Aufheizen des im Wärmetauscher befi ndlichen Wassers leistet und so unnötige Kondensation der Heizgase an den Tauscheroberfl ächen vermeidet.
- Temperaturdifferenzsteuerung, sichert die Inbetriebnahme der Umwälzpumpe, wenn die Temperatur des Wärmetauschers höher ist, als die des Pufferspeichers - nicht umgekehrt, was dem Pufferspeicher sogar Wärme entziehen könnte.
- Temperatur-Sicherheitsabschaltung, der Schutz für die Installation bei Übertemperatur.
- Absperrventile, gemäß Installationsnorm erforderlich für Wartung und Austausch.
- Temperaturanzeigen (Kessel- und Speichertemperaturen oben/unten), als schnelle Funktionskontrolle und vorgeschriebene indirekte Sicherheitseinrichtung.
- Rückschlagklappe, verhindert außerhalb der Betriebzeiten eine ungewollte Schwerkraft-Zirkulation gegen die normale Pumpenrichtung.
- Dämmschale, vorschriftsgemäß.
- sämtliche benötigte Temperaturfühler
- fertig vormontiert auf einer Befestigungskonsole
- CAN-Bus-Schnittstelle für den Anschluss des Grafi kdisplays oder der Kombination mit LEDATRONIC 3.
Technische Daten:
- Elektronische Kesselkreissteuerungs- und Pumpengruppe mit Rücklaufanhebung
- zulässige Mediumtemperatur, längerfristig 4°C bis 95°C
- Steuereinheit
- Betriebsspannung 230V DC, 50Hz (±15%)
- Leistungsaufnahme der Steuerung maximal 2VA
- Schutzart IP20
- Schutzklasse I
- zulässige Betriebs- und Umgebungstemperatur 4°C bis 60°C
- Geräte-Absicherung 1A - träge, Feinsicherung, Glasrohr, Typ Ø 5x20 mm
- Anschlüsse, Messeingang 3 x Temperaturfühler PT1000 (Kessel- und 2x Speichertemperatur)
- Anschluss, Steuerungsausgang 1 x PWM Signal
- Datenbus KS04
- Ausführung CAN-Datenbus
- Anschlussbuchse 1 x Western 6/6, RJ12
- Datenbusleitung ()Zubehör: zwischen LT3 bzw. Grafi kdisplay und KS04) Flachbandkabel, 6 x 0,14 mm2
- Leitungslänge (Zubehör: zwischen LT3 bzw. Grafi kdisplay und KS04)
- zulässige Umgebungstemperatur der Leitung max. 60°C
- Leerrohr für die Installation min. Ø 16 mm
- Temperatursensoren
- Kesselfühler PT1000, Silikonleitung, temperaturbeständig bis 180°C
- Speicherfühler je. PT1000, Silikonleitung, temperaturbeständig bis 180°C
- Länge der Fühlerleitungen je 2,0m, 2.-polig (verlängerbar mit min. 2 x 0,5 mm2, max. 40 m)
- Messbereich der Fühler je 0°C bis 120°C
- Fühlerhülse Ø 6 mm, l= 45 mm, VA-Hülse
- hocheffizienz Umwälzpumpe
- Typ WILO Yonos Para RS 25/ 7.0 PWM 1, 180
- Leistungsaufnahme 3 - 45 W
- Betriebsspannung 230 V AC +10% / -15%, 50/ 60Hz
- Schutzart IPX 4D
- Isolationsklasse F
- wasserseitige Baugruppe
- Anschlussverschraubungen jeweils metallische Klemmringverschraubungen, Ø 22 mm
- Anschlüsse alternativ jeweils auch verwendbar als DN40, R 11/2“ Verschraubung, (ohne Klemmringverschraubung)
- Max. 30m (beidseitig Westernstecker 6/6, Typ RJ12) (siehe Sonderzubehör Kap. 2.1)
Lieferumfang KS04:
- Montage- und Bedienungsanleitung
- Regelungs- und Pumpengruppe, vormontiert, in Gehäuse aus zweiteiliger Wärmedämmschale
- Steuereinheit, vormontiert auf der Regelungs- und Pumpengruppe
- Temperatursensor Kessel mit Silikonmantelleitung (PT1000)
- 2 x Temperatursensoren Speicher mit Silikonmantel-Leitung (PT1000)
- Tauchhülse für Kesselfühler
- Anschlussverschraubungen
- Satz Schrauben und Dübel zur Wandbefestigung
ZAE Zentrale Anschluss-Einheit
Artikelbeschreibung:
Die Verbindung von wasserführender Feuerstätte, Speicher und Zentralheizsystem ist mit der Zentralen Anschluss-Einheit ZAE besonders einfach und übersichtlich. Die ZAE sorgt über ein gesteuertes Mischventil für bedarfsgerechte Verteilung der Wärme in den Speicher oder von Kaminofen bzw. Speicher in den Zentralheizkessel - also die perfekte Ergänzung zur Komplettstation KS04.
Die ZAE beinhaltet vormontiert (!) alles, was im Kesselkreis nötig ist, um ein funktionsfähiges, effektives Gesamtsystem mit richtiger Anbindung zu schaffen. Hierzu gehört ein optimiertes Rücklaufmanagement basierend auf exakter 3-Temperatur-Messung sowie eine Auswahlmöglichkeit für den Betreiber zwischen automatischem Puffer- oder Heizungsvorrang.
ZAE Pluspunkte auf einen Blick
- Anschluss-Einheit für ergänzendes Heizungssystem, bestehende aus Heizeinsatz, Kamineinsatz oder Kaminofen mit Wassertechnik
- Vollständiges Set zum direkten Anschluss an KS03/KS04 mit Busfähiger Steuereinheit zu LEDATRONIC LT3 und / oder Komplettstation KS04
- 100% vormontiert erspart Montagezeiten
- Exakte 3-Temperatur-Messung macht Rücklaufwächter überfl üssig
- Integrierter Luftabscheider, angeschlossene Temperaturfühler, Absperrventile im Vor- und Rücklauf
- Leiser, energieffi zienter Stellmotor für das 3-Wege-Umschaltventil
- Wandkonsole zur Befestigung, Anschlussverschraubungen und Wärmedämmschale (wie KS04)
- Einfache Installation durch direkten Anschluss von Puffer (VL/RL), Heizung (VL/RL) und Ofen (VL/RL) mit nur einer Vorlauf - bzw. Rücklaufl eitung
ZAE Vorteile im Einzelnen
- Die ZAE übernimmt damit die in jedem mit einem Pufferspeicher ausgerüsteten Heizungssystem notwendige Rücklaufwächter-Funktion.
- Der Betreiber kann zwischen normalem Heizungsbetrieb (nachrangige Pufferladung) und Puffervorrang wählen. Diese Einstellung kann über die KS04 oder direkt über eine angeschlossene LEDATRONIC LT3 angewählt werden.
- Bei Erreichen einer einstellbaren Puffer-Solltemperatur wird die Einstellung „vorrangige Pufferladung“ automatisch zurückgestellt auf „nachrangige Pufferladung“.
- Ein integrierte Luftabscheider sorgt für stetige und bessere Entlüftung des Heizungswassers.
- Weitgehend universal für jeden Heizkessel einsetzbar: serienmäßig vorgesehener Anschluss an moderne Zentralheizkessel, die einen getrennten und geregelten Vorlauf-Eingang haben
- Umrüstung ohne Zubehör auf ältere Kessel möglich, die sowohl Ofen als auch Puffer-Vorlauf über den Rücklauf erhalten müssen
- Buskommunikation mit LT3 : Weitergabe von Temperaturen und Einstellungen
- Großzügig dimensionierte Hand-Absperrventile in ZAE und KS04 ermöglichen in diesem System jederzeit den Austausch von Umwälzpumpe und Mischer.
- Universell mit allen Pufferspeichern verwendbar, da hier nur zwei Anschlüsse notwendig: - für Pufferentladung in Richtung zentrales Heizungs system und - für Pufferbeladung durch den Ofen
Technische Daten ZAE:
- Elektronische Kesselkreissteuerungs- und Pumpengruppe mit Rücklaufanhebung
- zulässige Mediumtemperatur, längerfristig 4°C bis 95°C
- Steuereinheit
- Betriebsspannung 230V AC, 50Hz (±15%)
- Leistungsaufnahme der Steuerung maximal 2VA
- Schutzart IP20
- Schutzklasse I
- zulässige Betriebs- und Umgebungstemperatur 4°C bis 60°C
- Geräte-Absicherung 1A - träge, Feinsicherung, Glasrohr, Typ Ø 5x20 mm
- Anschlüsse, Messeingang 2 x Temperaturfühler PT1000
- Datenbus ZAE
- Ausführung CAN-Datenbus
- Anschlussbuchse 1 x Western 6/6, RJ12
- Datenbusleitung Flachbandkabel, 6 x 0,14 mm2, Länge 30 cm
- zulässige Umgebungstemperatur der Leitung max. 60°C
- Temperatursensoren
- Heizkreisrücklauffühler PT1000, PVC-Leitung, temperaturbeständig bis 105°C
- Speicherfühler PT1000, PVC-Leitung, temperaturbeständig bis 105°C
- Länge der Fühlerleitungen je 2,0m, 2.-polig (verlängerbar mit min. 2 x 0,5 mm2, max. 40 m)
- Messbereich der Fühler je 0°C bis 120°C
- Fühlerhülse Ø 6 mm, l= 45 mm, VA-Hülse
- wasserseitige Baugruppe
- Anschlussverschraubungen jeweils metallische Klemmringverschraubungen, Ø 22 mm
- Stellantrieb Umschaltventil
- Betriebspannung 230V AC, 50Hz (±15%)
- Drehmoment 5Nm
- Laufzeit 140 s
Lieferumfang ZAE:
- Montage- und Bedienungsanleitung
- Regelungs- und Pumpengruppe, vormontiert, in Gehäuse aus zweiteiliger
- Wärmedämmschale
- Steuereinheit, vormontiert auf der Regelungs- und Pumpengruppe
- 2 x Temperatursensoren Speicher mit PVC-Leitung (PT1000)
- Anschlussverschraubungen
- Satz Schrauben und Dübel zur Wandbefestigung
Artikelnummer:
1004-00678 für Leda Komplettstation KS04
1004-00764 für ZAE zentrale Anschlusseinheit
Hersteller:
Leda
Bitte beachten Sie, dass ggf. abgebildete Dekorationen und Zubehör nicht im Lieferumfang enthalten sind.
Bei Fragen zu dem angebotenen Artikel schreiben Sie uns bitte eine Email. Wir helfen Ihnen gerne weiter!
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- WARNUNG: Zur Vermeidung von Körper- und Gesundheitsschäden sind die Montage, Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung und Instandsetzung von autorisierten Fachkräften (Heizungsfachbetrieb / Vertragsinstallationsunternehmen / Schornsteinmeister/ Elektrofachbetrieb) vorzunehmen!
- Elektrische Heizgeräte sowie Durchlauferhitzer mit Starkstromanschluß (400V) dürfen nur durch jeweiligen Netzbetreiber oder durch ein in das Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen installiert werden!
- Elektrogeräte mit Drei-Phasen-Wechselstrom-Anschluss (3~/400V) und "nicht-steckerfertigen Geräten" sind von einem Fachbetrieb zu Installieren. Geräte mit einer Nennleistung von mehr als 12 kW müssen vor der Erstinstallation eine Zustimmung vom Netzbetrieber erhalten.
Bei der Planung von Schornsteinen und Feuerungsanlagen (Kaminöfen, Kessel, Pelletöfen etc.) sind im Vorfeld Absprachen mit dem bzw. Genehmigungen durch den zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger erforderlich.
Bitte beachten Sie: Die Installation von Gasgeräten darf nur durch einen zugelassenen Fachbetrieb erfolgen!
Bitte beachten Sie, dass sie durch den Kauf bestätigen, dass Sie die "VERORDNUNG (EU) Nr. 517/2014 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 16. April 2014 über fluorierte Treibhausgase und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 842/2006" beachten und nur ein entsprechend zertifiziertes Unternehmen die Installation vornehmen darf.
WICHTIGER HINWEIS BEIM KAUF EINES WASSERFÜHRENDEN KAMINOFENS:
Der Wasserführende Kaminofen erfüllt die Anforderungen der BIMSCH Stufe 2 nach DIN 13229/13240 für Einzelraumfeuerstätten, nicht für Feuerungsanlagen.
Ihr zuständiger Bezirksschornsteinfegermeister entscheidet, ob der Ofen oder der Einsatz als Einzelraumfeuerstätte zugelassen wird. Dies ist abhängig von der Bauart, der Leistung des Geräts und dem Baujahr bzw. dem Sanierungsjahr der Liegenschaft. Besonders wichtig ist auch die Aufstellraumgröße.
Leider gibt es deutschlandweit unterschiedliche Ansichten seitens der Schornsteinfeger, was die Auslegung der BIMSCHV betrifft. Aus diesem Grund bitten wir Sie, VOR Ihrem Kauf das Gespräch mit Ihrem zuständigem Bezirksschornsteinfegermeister zu suchen und alle offenen Fragen zu klären. Wichtig ist, dass Sie in jedem Fall klären, bis zu welcher Leistung der Kaminofen in Ihrem Objekt NICHT messpflichtig ist.
Kamineinsätze und/oder Kaminofen, die lt. Typenschild die aktuelle BIMSCHV erfüllen bzw. welche alle Randbedingungen erfüllen, werden zu ca. 90 % von den Schornsteinfegern genehmigt. Denn wenn Ihr Schornsteinfeger Ihren Kaminofen als Feuerungsanlage einordnet, wird er wiederkehrende Messungen vornehmen wollen. Da dies allerdings bedeutet, dass die Feuerungsanlage vor Ort deutlich sauberer gemessen werden muss als dies ein Prüfinstitut unter Laborbedingungen tut, ist es tatsächlich eher unwahrscheinlich, dass Ihr Schornsteinfeger die von ihm erwartenden Werte tatsächlich misst.
Die Ökodesign-Richtlinie (ErPD)
Klimaschutzziele
Die Ökodesign Richtlinie (Energy-related-Products-Directive) stellt hohe Anforderungen an Produkte mit Energierelevanz: Bis zum Jahr 2020 sind in der EU die sogenannten 20-20-20-Ziele zur Anhebung der Energieeffizienz geplant. Dabei soll der Verbrauch von Energie von natürlichen, unverarbeiteten Energieträgern wie Öl, Erdgas und Kohle (Primärenergie) um 20 Prozent gesenkt werden. Obendrein ist eine Verringerung des CO2-Austoßes um 20 Prozent und ein Anteil erneuerbarer Energien von 20 Prozent angestrebt. Die EU hat für die Umsetzung dieser Ziele die Ökodesign-Richtlinie [2009/125/EG] herausgegeben. Die Richtlinie definiert die Anforderungen an die Effizienz energieverbrauchsrelevanter Produkte. Seit 2013 fallen sämtliche Klimaanlagen und Luft-Luft-Wärmepumpen unter einer Leistung von 12 kW in den Geltungsbereich dieser Ökodesign-Richtlinie.
Saisonale Effizienz
Zusätzlich zur Ökodesign-Richtlinie, die Mindestanforderungen an das Umweltverhalten von Geräten systematisch anhebt, wurde auch das Messverfahren für die Effizienzwerte selbst geändert: Beim bisherigen Test der nominalen Effizienz (EER und COP), wurde das Leistungsverhalten bei einer einzigen, fest vorgegebenen Außentemperatur unter Volllast getestet. Diese Testverfahren gibt jedoch keine zuverlässige Aussage über die Realbedingungen und den täglichen Betrieb. Um das Leistungsverhalten unter realen Bedingungen realistischer zu erfassen, wurden die Temperaturen der jeweiligen Kühl- und Heizsaison, Teil- und Volllastzeiten, sowie Stand By-Zeiten ohne Betrieb berücksichtigt. Durch eine verschiedene Gewichtung der Messpunkte wird der Teillastbetrieb für reale Bedingungen und über die gesamte Saison errechnet. Die Bezeichnung der Effizienzwerte wurde um ein "S" für "saisonal" (SEER und SCOP) erweitert. Dabei steht ein höherer Wert für mehr Effizienz!
Pflicht zur Beauftragung eines Fachbetriebs bei Wärmepumpen und Split-Klimaanlagen mit fluorierten Kältemitteln
Welche Geräte sind betroffen?
Die Regelung gilt für Klimaanlagen und Wärmepumpen in Split-Bauweise, wenn diese fluorierte Kältemittel enthalten. Systeme mit natürlichen Kältemitteln sind nicht betroffen. Split-Anlagen bestehen aus getrennten Innen- und Außengeräten, die beim Einbau verbunden werden müssen. Aufgrund der darin enthaltenen F-Gase (fluorierte Treibhausgase) ist der sachgerechte Umgang gesetzlich vorgeschrieben.
Nicht betroffen sind geschlossene Monoblock-Systeme, z. B. viele mobile Klimageräte oder Wärmepumpen mit werkseitig versiegeltem Kältekreislauf. Diese dürfen vom Endkunden selbst montiert und in Betrieb genommen werden, da kein Eingriff ins Kältemittelsystem erfolgt.
Ist ein zertifizierter Fachbetrieb wirklich nötig?
Ja. Gemäß Artikel 10 der Verordnung (EU) 2024/573 i. V. m. § 6 Abs. 1 der Chemikalien-Klimaschutzverordnung darf die Installation nur durch ein zertifiziertes Unternehmen erfolgen. Maßgeblich ist nun die Durchführungsverordnung (EU) 2024/2215 die besagt, dass die Installation, Anschluss und Inbetriebnahme durch eine Sachkundige Person zu erfolgen hat.
Auch bei sogenannten Quick-Connect-Systemen, die die Installation erleichtern sollen, muss die Installation durch ein zertifiziertes Unternehmen erfolgen.
Warum ist die fachgerechte Installation so wichtig?
- ✔ Rechtssicherheit – Sie erfüllen alle gesetzlichen Vorgaben und vermeiden Bußgelder.
- ✔ Umweltschutz & Sicherheit – Fehlerhafte Handhabung kann zu Kältemittelaustritt führen.
- ✔ Garantieanspruch – Viele Hersteller verlangen die fachgerechte Installation.
Können private Nutzer selbst etwas machen?
Ja, teilweise.
Zum Beispiel können private Nutzer Innen- und Außeneinheiten montieren oder Leitungen verlegen – solange diese Leitungen aus einem Stück bestehen. Sobald jedoch Verbindungen notwendig sind, z. B. Bördel- oder Schweißverbindungen, muss dies von einer sachkundigen Person durchgeführt werden, die bei einem nach Artikel 10 der Verordnung (EU) 2024/573 zertifizierten Unternehmen tätig ist.
Was passiert bei Verstößen?
Wer die Anlage eigenständig ohne zertifizierten Betrieb installiert, riskiert:
- Bußgelder bis zu 50.000 €
- Verlust von Garantieansprüchen
- Umwelt- und Gesundheitsrisiken
Wer kontrolliert das?
Die Kontrolle erfolgt in erster Linie durch uns als Händler.
Vor dem Kauf ist ein Formular auszufüllen, in dem der beauftragte zertifizierte Fachbetrieb (inkl. Zertifizierungsnummer) angegeben wird. Zusätzlich kann es erforderlich sein, uns ein Angebot des zertifizierten Fachbetriebs vorzulegen. Diese Unterlagen werden geprüft und ggf. an Behörden weitergeleitet.
Rechtliche Grundlagen:
Kontakt
GLO24 Gebäude & Umwelttechnik GmbH
Maria-Goeppert-Mayer-Straße 3
24837 Schleswig
Telefon: 04621-485477
E-Mail: info@glo24.de
Nachweis Erfüllung Informationspflicht (GEG)
Kaufen Sie jetzt ihre neue Heizung nach §71 Abs. 11 des Gebäudeenergiegesetzes!
Heizen mit erneuerbaren Energien nach dem Heizungsgesetz
Erfüllen Sie die Anforderungen des "Heizungsgesetzes" durch verschiedene Heizmethoden mit erneuerbaren Energien:
- Elektrische Wärmepumpe: Nutzung von Wärme aus Erde, Wasser oder Luft mit klimaneutralem Strom.
- Biomasseheizung: Heizen mit Pellets, Holz oder Hackschnitzeln.
- Stromdirektheizung: Geeignet für sehr gut isolierte Gebäude.
- Solarthermie: Deckt den gesamten Wärmebedarf des Gebäudes.
- Hybridheizung (Wärmepumpe und Solarthermie): Nutzung von mindestens 65% erneuerbaren Energien.
- Gas- oder Ölheizung mit klimafreundlichen Brennstoffen: Nutzung von mindestens 65% Biomethan, biogenem Flüssiggas oder grünem Wasserstoff.
- Andere Technologien und Kombinationen können ebenfalls genutzt werden, sofern sie nachweislich zu 65% aus erneuerbaren Quellen stammen. Ab 2045 sind fossile Brennstoffe nicht mehr zulässig.
Auswirkungen der kommunalen Wärmeplanung im Gemeindegebiet - Übergangsfristen
Mit Ausnahme von Neubaugebieten gibt es Übergangsfristen bis wann neue Heizungsanlage die Anforderungen des "Heizungsgesetzes" erfüllen müssen. Seit dem 01. Januar 2024 werden Wärmepläne für alle Gemeinden in Deutschland erstellt, um den Einsatz erneuerbarer Energien oder unvermeidbarer Abwärme zu fördern. Auf Basis dieser Wärmepläne können Gebiete für den Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet ausgewiesen werden. Ab einem Monat nach der Ausweisung, spätestens jedoch ab Juni 2026 (für Städte >100.000 Einwohner) bzw. Juni 2028 (für kleinere Kommunen), müssen neue Heizung grundsätzlich die Anforderungen des "Heizungsgesetzes" erfüllen und zu mindestens 65% erneuerbare Energien nutzen. Bis dahin dürfen noch Heizungen installiert werden, die zu 100% mit fossilen Brennstoffen betrieben werden.
Ausnahmen für zukünftige Fernwärme- oder Wasserstoffkunden
Es gibt Ausnahmen, wenn ein künftiger Anschluss an ein Fernwärme- oder Wasserstoffnetz mit dem Netzbetreiber vertraglich vereinbart ist.
Kostenrisiken durch CO2- und Brennstoffpreise
Energiepreise sind schwer vorherzusagen, jedoch deuten historische Entwicklungen und gesetzliche Rahmenbedingungen auf mögliche Risiken hin:
- Erdgas: Preisverdopplung im Jahr 2022 auf Grund der Energiekrise, seither zwar Preisrückgang, jedoch weiter über Vorkrisenniveau und weiterhin von äußeren Rahmenbedingungen wie Krisen, Naturereignissen etc. abhängig.
- CO2-Abgaben: Steigende CO2-Preise (45 Euro/Tonne 2024 bis 65 Euro/Tonne 2026) und ab 2027 europaweiter Handel mit Emissionszertifikaten. Ein 3-Personen-Haushalt könnte mit zusätzlichen Kosten von 360 bis 1.080 Euro pro Jahr betroffen sein. Heizsysteme ohne fossile Brennstoffe sind unter gewissen Voraussetzungen von diesen Abgaben befreit und werden zunehmend rentabler.
Kostenrisiken durch CO2- und Brennstoffpreise
Energiepreise sind schwer vorherzusagen, jedoch deuten historische Entwicklungen und gesetzliche Rahmenbedingungen auf mögliche Risiken hin:
- Erdgas: Preisverdopplung im Jahr 2022 auf Grund der Energiekrise, seither zwar Preisrückgang, jedoch weiter über Vorkrisenniveau und weiterhin von äußeren Rahmenbedingungen wie Krisen, Naturereignissen etc. abhängig.
- CO2-Abgaben: Steigende CO2-Preise (45 Euro/Tonne 2024 bis 65 Euro/Tonne 2026) und ab 2027 europaweiter Handel mit Emissionszertifikaten. Ein 3-Personen-Haushalt könnte mit zusätzlichen Kosten von 360 bis 1.080 Euro pro Jahr betroffen sein. Heizsysteme ohne fossile Brennstoffe sind unter gewissen Voraussetzungen von diesen Abgaben befreit und werden zunehmend rentabler.
Preisentwicklung biogener Brennstoffe und Wasserstoff
Biogene Brennstoffe: Preise werden voraussichtlich höher bleiben als für fossile Brennstoffe, bedingt durch begrenztes Angebot und hohe Nachfrage.
Wasserstoff: Derzeit teuer und begrenzt verfügbar. Zukünftige Preisentwicklung unsicher, abhängig von Massenproduktion und Energiewende.
Wettbewerb mit Industrie und Schwerlastverkehr könnte zu dauerhaft hohen Preisen führen.
Herstellerinformation:
LEDA Werk GmbH & Co.KG
Groninger Str. 10
26789 Leer
Deutschland
info@www.leda.de
https://www.leda.de/