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Thema Brennwert - so heizen Sie besonders ergiebig mit Holz

05.11.2021 15:49

Unterschied Heizwert und Brennwert

Sie sollten wissen, dass Heizwert und Brennwert nicht dasselbe sind. Grundsätzlich können Sie beim Brennwert immer von einer theoretischen Angabe und einem Idealwert zur Orientierung ausgehen. Damit wird die maximal nutzbare Wärmemenge angegeben, die bei einer Verbrennung unter Laborbedingungen stattfindet. Solche Werte erreichen Sie aber nie komplett, wenn Sie zu Hause mit Holz heizen. Die dürfen also damit rechnen, dass der tatsächliche Brennwert in der Praxis meistens unter dem Holzwert liegt, gemeint ist eine Spanne von 5-10 %. Trotzdem hilft es, wenn Sie den Brennwert nutzen, um die Brennholzqualität entsprechend zu bewerten.

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Holzarten und der Brennwert

Achten Sie deshalb auf den Brennwert, wenn Sie Holz zum Heizen kaufen. Zu den beliebtesten Holzarten gehören zweifellos Eiche, Buche und Ahorn. Diese Holzarten erreichen einen recht hohen Wert. Ganz anders sieht es bei den meisten Nadelhölzern, bzw. Pappeln oder Weiden aus. Den höchsten Brennwert haben somit folgende Holzarten:

•    Eiche
•    Esche
•    Rubinie
•    Buche
•    Kastanie
•    Ahorn
•    Birke
•    Ulme

Im Internet können Sie zahlreiche Brennwerttabellen recherchieren, die Ihnen als Anleitung und Orientierung dienen. Dann wissen Sie ganz genau, welche Holzarten Sie mit dem idealen Brennwert auswählen dürfen.

Das beliebteste Brennholz

Nun können Sie sich bestimmt vorstellen, wie beliebt die Holzarten Buche und Ahorn bei Brennholzkäufern sind. Das liegt aber nicht nur am guten Brennwert. Buche und Ahorn sind übrigens nämlich auch dafür bekannt, dass beim Verbrennen weniger Ruß entsteht, weil diese Baumarten wenig Harz beinhalten. Deshalb eignen sich diese Gehölze auch zum Verbrennen auf offenen Feuerstellen.

Einen noch höheren Brennwert erreichen Sie mit Eichenholz. Das Problem bei der Eiche ist aber, dass diese Holzart sehr langsam trocknet. Deshalb kann es dazu führen, dass Brocken aus Glut abspringen, weshalb sich bei Eichenholz immer ein geschlossener Kamin empfiehlt. Dafür spricht übrigens auch die Glutphase, die bei der Eiche überdurchschnittlich lange ist. Eine besonders wohlige Kaminatmosphäre erzeugt das Holz aber durch das typische Knistern.

Als Brennholz sind Kirsche oder Birke nicht ganz so bekannt in Deutschland. Trotzdem sollten Sie den Brennwert nicht unterschätzen. Der besondere Effekt der Birke ist ebenfalls hervorzuheben. Die Birke kann nämlich durch die freigesetzten ätherischen Öle eine blaue Flamme zaubern. Bei einem romantischen Kaminabend steht das im Vordergrund.

Die kürzester Verbrenndauer dürfen Sie sich von Nadelhölzern erwarten. Deshalb eignet sich diese Holzart nicht wirklich zum Heizen mit Holz. Gleichzeitig dürfen Sie davon ausgehen, dass Nadelholz immer einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Hartz hat. Das wiederum führt dazu, dass der Ofen sehr schnell verrußt.

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Brennwert zum Heizen berechnen

Damit Sie den Bedarf an Brennholz in Ihrem zu Hause möglichst genau berechnen und ermitteln, sollten Sie früh genug mit der Kalkulation und Rechnung beginnen. Eventuell planen Sie sogar, dass Sie das Holz für den Kamin oder die zentrale Holzheizung selbst trocknen wollen. Wenn das Holz frisch gefällt ist, dauert es lange, bis das enthaltene Wasser verdunstet. Noch länger müssen Sie warten, bis Sie das gelagerte Holz dann im Kamin nutzen können. Deshalb ist eine gute Planung, die mehrere Monate und Jahre im Voraus stattfindet die wichtigste Basis für das Heizen mit Holz. Umso wichtiger ist es auch, dass Sie ausreichend Brennholz zur Verfügung haben. Ganz anders sieht es mit der Situation aus, wenn Sie Holzbriketts heizen wollen. Diese können Sie je nach Bedarf bestellen und kaufen, beziehungsweise auch liefern lassen. Trotzdem sollten Sie den Verbrauch auch dann berechnen, wenn Sie Holzbriketts heizen möchten. So können Sie die Heizkosten ideal im Auge behalten. Den besten und günstigsten Preis für solche Lieferungen handeln Sie aus, wenn Sie größere Mengen auf einmal abnehmen.

Der Heizwert für die Berechnung

Ausschlaggebend ist es natürlich, welches Holz Sie mit welchem Brennwert verbrennen wollen, wenn es um die Ermittlung des Bedarfs geht. Der Heizwert ist je nach Holzart spezifisch unterschiedlich. Die oben genannte Tabelle aus dem Netz kann Ihnen dazu Unterstützung bieten.

Der Begriff Heizwert zeigt Ihnen ganz genau, wie viel Wärme der jeweilige Brennstoff aus Holz erzeugt. Sie dürfen sich deshalb an der Angabe für Kilowattstunde pro Raummeter orientieren. Manchmal wird die Kilowattstunde in Bezug auf den Heizwert auch pro Kilogramm angegeben. Sie benötigen umso weniger Holz, wenn der Heizwert sehr hoch ist. Mit dem jeweiligen Heizwert können Sie die benötigte Wärme erzeugen. Deshalb ist es ausschlaggebend, für welche Art Holz Sie sich beim Kauf entscheiden. Dann wissen Sie ganz genau, wie umfassend Ihr Holzlager oder der Holzstapel sein muss, denn Sie lagern. Das Gewicht des Holzes hängt aber immer von der Dichte ab.

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Die Heizleistung

Sie benötigen zumindest eine Heizleistung von 0,1 kW/Quadratmeter, wenn Sie den Raum auf eine angenehme Temperatur aufheizen wollen. An dieser Faustformel können Sie sich orientieren. Ausschlaggebend ist natürlich Ihre individuelle Einstellung und ob Sie niedrige Raumtemperaturen oder kuschelige Wärme bevorzugen. Mit dieser Faustregel können Sie allerdings den Brennholzbedarf grob berechnen. Für einen Raum, der 50 m² groß ist, benötigen Sie einen Holzofen mit einer Heizleistung von 50 × 0,1 kW = 5 kW.

Gehen davon aus, dass Sie niemals eine Heizleistung von 100 % mit Ihrem Holzofen und der jeweiligen Holzart erreichen, weil immer ein Teil der Energie verloren geht. Deshalb dürfen Sie bei Ihrer Aufstellung den Wirkungsgrad mit einbeziehen. Dieser kann zum Beispiel bei 80 % liegen. Umso schwerer ist es, vorauszusagen, wie kalt der Winter ausfällt. Deshalb dürfen Sie durchschnittlich 2100 Stunden jährlich annehmen, das ist ein guter Mittelwert in unseren Breitengraden.

Kalte Winter und gute Isolierung

Sie erkennen also, dass Sie den Verbrauch und Bedarf an Brennholz nur ungefähr berechnen können. Rechnen Sie damit, dass das Holz nie exakt gleich ausfällt. Auch die Wachstumsbedingungen der jeweiligen Holzart spielen eine Rolle und nehmen Einfluss auf die Dichte des Holzes, bzw. auf den Heizwert. Kalkulieren Sie auch die Wärmedämmung von Ihrem zu Hause bei der Ermittlung des Brennstoffbedarfs mit ein. Fenster mit Isolierglas und gut gedämmte Außenwände sorgen dafür, dass Sie weniger heizen müssen. Genauso kann es aber auch zu überdurchschnittlich kalten Wintern kommen, in denen Sie noch mehr heizen müssen. Ein zusätzlicher Vorrat an Holzbriketts ist deshalb keine schlechte Idee.


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